Familienkonferenz

Die Generationenberatung steht immer im Zusammenhang mit der Familie. Bei Vollmachten, Verfügungen, Zeit der Pflege oder Testament hat man immer die eigene Familie im Blick; und das ist nicht immer ganz lustig. Wir kennen alle den geflügelten Satz: „Familie kann man sich nicht aussuchen, Freunde sehr wohl“. Es ist für mich ein gutes Gefühl, von meinem Mandanten zu hören, dass er sich darüber keine Gedanken machen muss.

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Es vereinfacht jede Beratung und führt letztendlich zu schnellen und einvernehmlichen Lösungen, auch wenn das Ergebnis nicht immer Positives bereithält. Schwierig wird die Situation, wenn dem nicht so ist, z. B. im Fall von Patchwork – Familien. Vollmachten und Verfügungen sind nicht so das Problem, weil immer die Person des absoluten Vertrauens ins Spiel kommt. Geht es an das Thema der Zeit der Pflege, gilt der Grundsatz: „Kinder haften für ihre Eltern“. Sollte das Einkommen oder Vermögen nicht ausreichen, haften Kinder grundsätzlich für ihre Eltern. Den Weg der Inanspruchnahme möchte ich nicht weiter erklären; es geht einzig um die Notwendigkeit, die Familie an einen Tisch zu bekommen. Alle Beteiligten sollen wissen, was ggfls. auf sie zukommt und wie kann jeder Einzelne agieren bzw. reagieren. Deshalb müssen sich bei streitigen Bedingungen die Familien nicht in die Arme fallen. Es handelt sich schlicht um die Kenntnis der möglichen und/oder zu erwartenden Situation. Dass das nicht immer ganz einfach ist, bedeutet für mich, als „Moderator und Psychologe“, das erforderliche Feingefühl zu entwickeln. Und wenn eine solche Familien-Konferenz nicht möglich oder gewünscht ist, auch in Einzel- Gesprächen ein vertretbares und befriedigendes Ergebnis zu erzielen.

Ähnliches gilt logischerweise auch für das Testament, dabei gibt es eine zeitliche Wirkung. Erst nach dem Tod wird bei Testamentseröffnung klar, wer sich als Benachteiligter fühlt, aus welchem Grund auch immer, und schon laufen gerichtliche Erbauseinandersetzungen. Dem ein oder anderen Erblasser ist dies gleich, mir als Generationenberater aber nicht genehm. Solche Vorgänge führen zu langandauerndem Familienstreit, den niemand unbedingt haben möchte. Deshalb gilt auch hier, mit einer Familienkonferenz sind derartige unnötigen Begleitumstände zu vermeiden. Außerdem kann während eines solchen Treffens das Vermächtnis ins Spiel kommen, Vermächtnis bedeutet: „Vermögensvorteil vor dem Erbe“ sprich, sehr gerne genutzt bei der Vererbung mit warmer Hand.

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Helmuth Kircher – Generationenberater, 21521 Aumühle Tel.: 04104-96 28 240 mobil: 0170 – 27 37 246 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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