Helmuth Kircher – Ihr Testamentsvollstrecker


"Durch die Testamentsvollstreckung wird die zielgerichtete Übertragung oder die Erhaltung von Familienvermögen generationsübergreifend sichergestellt".
Welche Bedeutung hat die Testamentsvollstreckung in der Generationenberatung?
Eine absolut berechtigte Frage.

Zwangsläufig wird im Rahmen der Generationenberatung über das Testament gesprochen und die damit verbundenen Wünsche und Vorstellungen. Dem Erblasser ist mehrheitlich nicht bekannt, dass er z. B. über Verfügungen, Anordnungen und Vermächtnissen in der Lage ist, seinen Willen nicht nur zu steuern, sondern auch durchzusetzen. All diese Fragen sind Bestandteil in der Ausbildung zum Testamentsvollstrecker, weiter die Grundlagen und Grundbegriffe des Erbrechts, Vor- und Nacherbschaft, Pflichtteilsansprüche usw.

Der Testamentsvollstrecker ist rechtlich und somit zwingend eine neutrale Person, die ausschließlich das umsetzt, was der Erblasser wünscht.
Wann sollte man eine Testamentsvollstreckung anordnen?
  • Wenn nicht sichergestellt ist, oder das Gefühl besteht, dass testamentarische Regelungen nicht eins zu eins umgesetzt werden.
  • Wenn die Erben untereinander zerstritten sind und somit eine geordnete Abwicklung aus Sicht des Erblassers eher unwahrscheinlich ist.
  • wenn wertvolles Familienvermögen nicht unmittelbar nach dem Erbfall veräußert werden soll, sondern den Erben dauerhaft und langfristig Nutzen bringt.
  • Wenn minderjährigen Kindern oder Enkeln aus dem Vermögen heraus Ausbildung oder Studium finanziert und sichergestellt wird. (Ist auch über Anordnungen steuerbar)
  • Wenn – unter bestimmten Voraussetzungen – behinderte Kinder oder Enkel eine Grundversorgung erhalten sollen.
Testamentsvollstreckung anzuordnen ist absolut kein Muss, kann jedoch sehr viel Sinn machen, sollten Bedenken in der Umsetzung des Testaments bestehen.
Helmuth Kircher
Generationenberater (IHK)
Tel.: 04104 / 96 28 240
Mobil: 0170 / 27 37 246
Eichhörnchenweg 3a, 21521 Aumühle
Siegel Institut Generationenberatung